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Ein Kern. Jede Betriebsart.

Spectacle liegt über den Systemen, die Ihr ohnehin betreibt. Aus dem, was sie wissen, wird das, was als Nächstes zu tun ist.

Aufbau

Drei Schichten.

Der Grund, warum eine neue Branche keine neue Software bedeutet: nur die mittlere Schicht wechselt.

01
Der Kern

Für jeden Betrieb identisch. Prognose, Simulation, Rechenwege, Rechte, Protokoll. Hier wird gerechnet, und nur hier.

02
Das Branchenmodell

Je Branche ein eigenes Objektmodell: reine Konfiguration, kein neuer Programmcode. Deshalb entsteht für eine neue Branche kein neues Produkt, sondern ein neues Modell auf demselben Kern.

03
Eure Anpassungen

Eigene Objekte, Kennzahlen und Schwellen, die den Kern nicht berühren, sodass ein Update sie nicht überschreibt.

Warum das trägt

Dasselbe Objekt. Ein anderer Name.

Die Branchen unterscheiden sich im Vokabular, nicht in der Struktur. Ein Objekt besteht aus Bestandteilen, verbraucht Bestand, belegt Kapazität und kostet Arbeitszeit, ob es nun Croissant, Zimmerkategorie oder Kursplatz heißt.

Kernobjekt und seine Entsprechungen je Branche
Im KernHeißt im Betrieb
ObjektSKU · Werkstück · Fallakte · Mietfläche · Vorstellung · Menüposition
StücklisteBill of Materials · Zuschnitt · Gebindestruktur · Leistungspaket · Rezeptur
KapazitätMaschine · Fläche · Behandlungsraum · Stellplatz · Saal · Zimmer
RessourceSchicht · Tour · Bereitschaft · Projektrolle · Besetzung
NachfragesignalAuftrag · Buchung · Termin · Saison · Wetter · Veranstaltung
NebenbedingungArbeitszeitrecht · Haltbarkeit · Rüstzeit · Lieferzeit · SLA

Eine neue Branche ist bei uns eine Konfiguration. Kein neues Produkt.

Was die Plattform tut

Von Daten zu Entscheidungen.

Prognose

Erwarteter Bedarf je Objekt und Tag, immer als Bandbreite, weil Beschaffung und Besetzung daraus abgeleitet werden.

Simulation

Eine Maßnahme wird durchgerechnet, bevor sie ausgeführt wird. Ihr seht die erwartete Wirkung, nicht nur die Empfehlung.

Empfehlung

Nach erwartetem Ergebnisbeitrag in Euro sortiert und auf die wichtigsten Empfehlungen begrenzt. Zwölf gleichrangige Hinweise sind eine zweite Aufgabe, keine Hilfe.

KI-Ebene

Fragen in natürlicher Sprache, beantwortet über Bereichsgrenzen hinweg, mit vererbten Rechten und genannter Quelle je Zahl.

Aktionen

Protokolliert, umkehrbar, mit Freigabe. Ihr legt fest, was automatisch läuft, was eine Freigabe braucht und was nur von Hand geht.

Grenzen

Euren Quellsystemen nachgelagert: Es wird gelesen, nie zurückgeschrieben. Mandantentrennung in der Datenbank, EU-Endpunkte ohne Speicherung für Personendaten.

Architektur

Wie eine Empfehlung belastbar wird.

Eine Empfehlung ist so viel wert wie das, was hinter ihr nachvollziehbar ist. Das ist der Teil, den man auf einem Screenshot nicht sieht.

Digital Twin

Objekte, Attribute und Beziehungen als Wissensgraph. Ohne Zwilling gibt es keine Simulation, nur Extrapolation.

Forecasting

Zeitreihenmodelle je Objekt und Tag. Ausgabe als Bandbreite, validiert per Backtest gegen Eure eigene Historie.

Szenario-Simulation

Maßnahmen werden gegen den Zwilling gerechnet, bevor sie laufen, inklusive der Folgewirkungen auf Bestand und Besetzung.

Data Lineage

Lauf-ID, Zeitraum, Eingangsdaten, Rechenweg. Jede Zahl lässt sich bis zur Quelle zurückverfolgen.

Observability

Verteiltes Tracing über die gesamte Pipeline, strukturiertes Logging, Alerts bei Modell-Drift und beim Ausfall von Quellsystemen.

Agentic Layer

Die KI ruft geprüfte Werkzeuge auf und formuliert deren Ergebnis. Kein Modell rechnet, keines verändert eine Zahl.

Access Control

Row-Level-Security je Mandant, in der Datenbank durchgesetzt. Die KI erbt die Rechte der fragenden Person.

Audit Trail

Jede Aktion protokolliert, versioniert und umkehrbar, mit Zeitstempel, Auslöser und freigebender Person.

Data Residency

EU-Endpunkte ohne Speicherung der Inhalte, kein Training mit Euren Daten, Unterauftragnehmer je Dienst ausgewiesen.

Branchen

Keine Branche. Ein Betriebsmuster.

Spectacle passt überall dort, wo drei Dinge gleichzeitig gelten: die Nachfrage ist unsicher, die Kapazität kurzfristig nicht veränderbar, und Personal und Material müssen disponiert werden, bevor die Nachfrage bekannt ist. Das beschreibt ein Distributionszentrum so genau wie eine Fertigungslinie oder ein Pflegeheim.

Produktion & Fertigung

Losgrößen, Rüstzeiten, Materialbedarf und Linienbelegung bei schwankender Auftragslage.

Lager, Logistik & Distribution

Pickvolumen je Schicht, Toreinteilung, Personalbedarf und Bestandsreichweite über mehrere Standorte.

Technischer Service & Instandhaltung

Einsatzplanung, Ersatzteilbedarf und SLA-Einhaltung bei verteiltem Außendienst.

Gesundheit & Pflege

Belegung, Besetzung je Qualifikation und Dienstplanung unter harten Arbeitszeitregeln.

Handel & Filialnetz

Bedarf je Artikel und Filiale, Frische und Abschriften, Besetzung nach Frequenz.

Gastgewerbe & Veranstaltungsorte

Gastronomie, Hotellerie, Kantinen, Freizeit und Veranstaltungen: Nachfrage je Tagesabschnitt, Ware und Besetzung.

Passt das zu Eurem Betrieb?

Zwanzig Minuten reichen, um zu klären, ob Euer Objektmodell schon existiert, was es bei Euch heißen würde, und ob sich der Aufwand lohnt.