Spectacle liegt über den Systemen, die Ihr ohnehin betreibt. Aus dem, was sie wissen, wird das, was als Nächstes zu tun ist.
Der Grund, warum eine neue Branche keine neue Software bedeutet: nur die mittlere Schicht wechselt.
Für jeden Betrieb identisch. Prognose, Simulation, Rechenwege, Rechte, Protokoll. Hier wird gerechnet, und nur hier.
Je Branche ein eigenes Objektmodell: reine Konfiguration, kein neuer Programmcode. Deshalb entsteht für eine neue Branche kein neues Produkt, sondern ein neues Modell auf demselben Kern.
Eigene Objekte, Kennzahlen und Schwellen, die den Kern nicht berühren, sodass ein Update sie nicht überschreibt.
Die Branchen unterscheiden sich im Vokabular, nicht in der Struktur. Ein Objekt besteht aus Bestandteilen, verbraucht Bestand, belegt Kapazität und kostet Arbeitszeit, ob es nun Croissant, Zimmerkategorie oder Kursplatz heißt.
| Im Kern | Heißt im Betrieb |
|---|---|
| Objekt | SKU · Werkstück · Fallakte · Mietfläche · Vorstellung · Menüposition |
| Stückliste | Bill of Materials · Zuschnitt · Gebindestruktur · Leistungspaket · Rezeptur |
| Kapazität | Maschine · Fläche · Behandlungsraum · Stellplatz · Saal · Zimmer |
| Ressource | Schicht · Tour · Bereitschaft · Projektrolle · Besetzung |
| Nachfragesignal | Auftrag · Buchung · Termin · Saison · Wetter · Veranstaltung |
| Nebenbedingung | Arbeitszeitrecht · Haltbarkeit · Rüstzeit · Lieferzeit · SLA |
Erwarteter Bedarf je Objekt und Tag, immer als Bandbreite, weil Beschaffung und Besetzung daraus abgeleitet werden.
Eine Maßnahme wird durchgerechnet, bevor sie ausgeführt wird. Ihr seht die erwartete Wirkung, nicht nur die Empfehlung.
Nach erwartetem Ergebnisbeitrag in Euro sortiert und auf die wichtigsten Empfehlungen begrenzt. Zwölf gleichrangige Hinweise sind eine zweite Aufgabe, keine Hilfe.
Fragen in natürlicher Sprache, beantwortet über Bereichsgrenzen hinweg, mit vererbten Rechten und genannter Quelle je Zahl.
Protokolliert, umkehrbar, mit Freigabe. Ihr legt fest, was automatisch läuft, was eine Freigabe braucht und was nur von Hand geht.
Euren Quellsystemen nachgelagert: Es wird gelesen, nie zurückgeschrieben. Mandantentrennung in der Datenbank, EU-Endpunkte ohne Speicherung für Personendaten.
Eine Empfehlung ist so viel wert wie das, was hinter ihr nachvollziehbar ist. Das ist der Teil, den man auf einem Screenshot nicht sieht.
Objekte, Attribute und Beziehungen als Wissensgraph. Ohne Zwilling gibt es keine Simulation, nur Extrapolation.
Zeitreihenmodelle je Objekt und Tag. Ausgabe als Bandbreite, validiert per Backtest gegen Eure eigene Historie.
Maßnahmen werden gegen den Zwilling gerechnet, bevor sie laufen, inklusive der Folgewirkungen auf Bestand und Besetzung.
Lauf-ID, Zeitraum, Eingangsdaten, Rechenweg. Jede Zahl lässt sich bis zur Quelle zurückverfolgen.
Verteiltes Tracing über die gesamte Pipeline, strukturiertes Logging, Alerts bei Modell-Drift und beim Ausfall von Quellsystemen.
Die KI ruft geprüfte Werkzeuge auf und formuliert deren Ergebnis. Kein Modell rechnet, keines verändert eine Zahl.
Row-Level-Security je Mandant, in der Datenbank durchgesetzt. Die KI erbt die Rechte der fragenden Person.
Jede Aktion protokolliert, versioniert und umkehrbar, mit Zeitstempel, Auslöser und freigebender Person.
EU-Endpunkte ohne Speicherung der Inhalte, kein Training mit Euren Daten, Unterauftragnehmer je Dienst ausgewiesen.
Spectacle passt überall dort, wo drei Dinge gleichzeitig gelten: die Nachfrage ist unsicher, die Kapazität kurzfristig nicht veränderbar, und Personal und Material müssen disponiert werden, bevor die Nachfrage bekannt ist. Das beschreibt ein Distributionszentrum so genau wie eine Fertigungslinie oder ein Pflegeheim.
Losgrößen, Rüstzeiten, Materialbedarf und Linienbelegung bei schwankender Auftragslage.
Pickvolumen je Schicht, Toreinteilung, Personalbedarf und Bestandsreichweite über mehrere Standorte.
Einsatzplanung, Ersatzteilbedarf und SLA-Einhaltung bei verteiltem Außendienst.
Belegung, Besetzung je Qualifikation und Dienstplanung unter harten Arbeitszeitregeln.
Bedarf je Artikel und Filiale, Frische und Abschriften, Besetzung nach Frequenz.
Gastronomie, Hotellerie, Kantinen, Freizeit und Veranstaltungen: Nachfrage je Tagesabschnitt, Ware und Besetzung.
Zwanzig Minuten reichen, um zu klären, ob Euer Objektmodell schon existiert, was es bei Euch heißen würde, und ob sich der Aufwand lohnt.